Neue Projektdatenhaltung

projektdatenhaltung v3

Die Projektdatenhaltung wurde für die Version 3 umfassend überarbeitet. Als Nutzer hat man nun einen vollwertigen Zugriff auf das Dateisystem innerhalb des Projektes, mit allen Dateien aus Pre- und Postprocessing sowie der Optimierungsmodelle. Zu den Neuerungen in der Projektdatenhaltung gehören:

  • Zugriff auf alle Dateien des Projektes über den Projekt Explorer
  • Umfassende Möglichkeiten zur Integration von Projektdaten (Import, Verlinkung ganzer Dateisysteme, Netzwerkordner einbinden, uvm)
  • Umfangreiche Funktionen zur Dateiverarbeitung (Anlegen, Löschen, Editieren mit Syntaxhighlighting, Archivieren, uvm)

 

Verlinkte Projektdaten

Daten aus Simulationsrechnungen können sehr umfangreich werden. Das Kopieren oder Bewegen großer Datenmengen ist ein Performance relevanter Schritt im gesamten Workflow und u.U. auch nicht immer praktikabel. Aus diesem Grund bietet die Projektdatenhaltung ab der Version 3 umfangreiche Mechanismen zu Verlinkung von Daten in Optimierungsprojekten an. Dies beinhaltet:

  • Verlinkung von einzelnen Dateien
  • Verlinkung ganzer Dateisysteme
  • Relative Verlinkung zu Projekten und dem Workspace
  • Verlinkung innerhalb und zwischen Optimierungsprojekten
  • Verlinkung von Netzwerkresourcen

projektdatenhaltung v3_linking

Working Sets

Für die Gliederung von Projekten innerhalb eines Workspaces stehen ab der Version 3 sog. Working Sets zur Verfügung. Damit können Optimierungsprojekte übersichtlich nach eigenen Vorstellungen strukturiert werden.

Mit der Go Into Navigation erhält man in entgegengesetzter Richtung einen fokussierten Blick auf die Inhalte eines Projektes. Darüber hinaus werden Projektdaten und Systemdateien über diverse Filter voneinander getrennt, so dass die Darstellung auf relevante Informationen ausgerichtet bleibt.

projektdatenhaltung v3_workingsets

Ein Projekt - Mehrere Modelle

Ein Optimierungsprojekt in der Version 3 kann mehrere Optimierungsmodelle für ein gemeinsames FE Daten Input Deck enthalten. Damit können verschiedene Optimierungsdiziplinen und Parametervariationen pro Projekt umgesetzt werden. Es existieren entsprechend neue Funktionen im Projekt Explorer und neue Editoren für Modelldaten.

projektdatenhaltung v3_multimodel

Ein Projekt - Mehrere Lösungen

In der Version 3 können pro Optimierungsprojekt mehrere Lösungen erstellt werden. Diese können dann entsprechend verglichen und im Postprocessing ausgewertet werden. Die Daten werden in separaten Lösungsverzeichnissen gehalten, automatisch strukturiert und ihren Urprungsmodellen zugeordnet.

projektdatenhaltung v3_multisolutions

Post Processor Anbindung

Die Ergebnisse aus dem Optimierungssolver (Verschiebungen, Spannungen, Design Update, Dichteverteilung, uvm) werden in gängigen Formaten im Lösungsverzeichnis abgelegt. Diese können über entsprechende Post Processoren (Animator, Meta Post, ...) visualisert und bewertet werden.

XCARAT unterstützt diese Prozesskette indem es die Session Files für ausgewählte Post Processoren automatisch generiert und diese startet. Entsprechende Assistenten und Funktionen sind in die Oberfläche integriert und für die schnelle Weiterverarbeitung der Optimierungsergebnisse ausgerichtet. Mit dem flexiblen und generischen Template Mechanismus können darüber hinaus quasi beliebige Anwendungen für das Post Processing in den Workflow eingebunden werden.

projektdatenhaltung v3_postprocessing

XCARAT Headless

Ab der Version 3 ist es einfach, weitere XCARAT Instanzen im Netzwerk einzubinden. Lösungen müssen nicht mehr ausschließlich auf der lokalen Workstation gerechnet werden, sondern können auch auf andere Rechner verteilt werden. Möglich macht dies der neue XBuild Mechanismus.

xbuild v3

Jede Lösung lässt sich aus der Workbench auch als sog. XBuild Archiv exportieren. Diese können dann über ein Netzwerkverzeichnis an eine weitere XCARAT Instanz übergeben werden. Der XCARAT Headless Solver kann parametrisiert oder über eine interaktive Konsole gestartet werden (z.B. per SSH, Telnet). Die Ergebnisse werden automatisch in das XBuild Archiv überführt und können jederzeit in der lokalen Workbench visualisiert werden und im Post Processing verarbeitet werden.